Bienen

Bienenvölker gehen zugrunde

Im Elsass protestierten Umweltschützer mit Regenschirmen gegen die für Mensch und Tier verheerenden Giftduschen, mitdenen man in Baden-Württemberg einem Pflanzenschädling zu Leibe rückte - und das auchnoch erfolglos, wie sich jetzt erneut zeigt.

Folgen des Bienensterbens sind verheerend

Nach dem großen Bienensterben in Süddeutschland fordern Imker und Naturschützer von Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) ein Verbot gefährlicher Pestizide. "Die Folgen des Bienensterbens sind nicht nur für uns Imker verheerend. Bienen sind auch für die Bestäubung vieler Kulturpflanzen in der Landwirtschaft extrem wichtig", sagte der Präsident des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes (DBIB), Manfred Hederer, in Berlin mit Blick auf die Rapsaussaat Ende August.

Bienenwanderung nach München

Sechs bayerische Imker siedeln ihre Bienen um - vom Land in die Stadt. Denn sie wollen ihre Tiere vor Genmais schützen, der jetzt anfängt zu blühen. Sie folgen damit dem Urteil einer Richterin: Genmais wird nicht verboten, Imker können umziehen.

Michael kämpft für freie Felder

Er nennt sich freiwilliger Feldbefreier: Michael Grolm reißt genveränderte Pflanzen aus. Der 36-jährige Berufsimker führt diese „Feldbefreiungen“ regelmäßig durch. Bei einer solchen Aktion stürmen Gentechnik-Gegner Felder und zerstören Pflanzen. Ein Interview mit Michael Grolm hier bei jetzt.de.

Going to the Country

Kein Zweifel, in der Eifel. Bisher ist unsere Tochter noch nicht von den Bienen gestochen worden. Das Vertrauensverhältnis zur Biene Maja besteht also noch.

Bienen halten sich nicht an Sicherheitsabstände

Das Verwaltungsgericht Augsburg hat in einen schwierigen Fall entschieden. Ein Imker aus Kaisheim bei Donauwörth hatte gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Mais (MON810) vom Konzern Monsanto auf einem staatlichen Versuchsgut geklagt, nachdem 4 Prozent gentechnisch veränderte Pollen bei seinen Bienenvölkern gefunden wurden. Seine Bienenvölker standen 200 Meter entfernt von dem Maisfeld, eine Entfernung, die nach dem Gentechnikgesetz zwischen den 150 Metern für ein konventionelles Maisfeld und den 300 Metern für ein Feld mit Öko-Mais liegt.

Sind auch Handys am Bienensterben schuld?

In den USA ist man seit kurzem beunruhigt, weil es immer weniger Honigbienen gibt. Man spricht von einem Colony Collapse Disorder (CCD), also einem bislang unerklärlichen, plötzlichen Aussterben eines Bienenvolks. Beobachtet wurde dieses Bienensterben, das es allerdings schon länger gibt, aber an Tempo zugelegt hat, nicht nur in vielen Bundesstaaten der USA, sondern auch in europäischen Ländern, u.a. in Deutschland oder Großbritannien. Bedrohlich ist das Bienensterben, weil Bienen großen Teils dafür sorgen, dass die Pflanzen, auch die Nutzpflanzen, bestäubt werden.

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