In den letzten Jahrzehnten macht sich zunehmend der Effekt bemerkbar, dass die Obst- und Gemüsesorten, die es zu kaufen gibt, zwar im Supermarkt länger besser aussehen, aber deutlich weniger gut schmecken.
Besonders evident ist dies bei Erdbeeren, Tomaten und Kartoffeln. Hier scheint zunehmend ein Effekt zu greifen, den Theodor W. Adorno als einer der ersten beschrieb: danach schaffen die Anreize der gegenwärtige Wirtschaftsordnung nur scheinbar eine größere Vielfalt, während in Wirklichkeit eine tendenzielle Vereinheitlichung und Verarmung stattfindet. Lesen Sie hier warum Erdbeeren nicht mehr wie Erdbeeren schmecken.